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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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aeQi noXXwv Ey.yvvof.nvov, für Viele vcrgos-Ben, stellen sich zur Vergleichung Matth. XX, 28.und Mark. X, 45. o vibg rov ctdownov i\X!h Sov-vai ri}v ifjvyljv avrov Xvroov ccvri noXXüv.Ilebr. IX, 28. Xotorbg ['Trag TroogiVEyHtig tig ro noX-X ui v avivtyyttv ccuanriag. Dagegen alter Paulus, 1Tim. II, 5. 6. avO (>M7iog X.QiffTog \Lijoovg, b dovg tav-t'ov dvviXvTf) ov vtieq netvxwv' Der MenschChristus Jesus, der sich seihst hin gab alsein Lösegeld für Alle. Tit. II, 11. infcpccvtj yuoi] ydf)ig rov &iov i) awrtiQiog näoiv dvxX qwtio igAllen Menschen erschien die rettende Gnade Got-tes u. s. f.

Was jetzt den Zusatz im Matthäus, sig arps-aiv äuaQTicöv, anlangt, so spielt derselbe unver-kennbar auf eine den andern drei Erzählern hiesigesOrtes fremde Vorstellung an, nämlich auf die Idee ei-ner Sündensiihnc durch das zu vergiessende Blut Je-su Christi. Sind wir auch weit entfernt, die richtiggefasste Versöhnungslehre überhaupt leugnen, oder ihrenabe Beziehung auf den Aufopferungstod Christi, undinsofern ihre enge Verbindung mit der Abendmahlslehrcbestreiten zu wollen: so müssen wir doch zu erwägengeben, dass in sämtlichen Stellen des neuen Testa-ments, wo des Abendmahls anderweitig gedacht wird,niemals eine Spur von einer solchen Ilindeutung oderBeziehung zu sehen ist. Auch in den Denkwürdigkei-ten bei Justin trelfen wir an der Stelle dieses ilgacffoiv ctuccQT bwv, das Pauliuische, sig tij v eutivdvciuvt]cnv. Es muss aber gerade im Matthäusdie gedachte Formel desto auffallender Vorkommen,wenn man sich erinnert, dass schon der Ausdruck,