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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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selbst, und dessen gründlicher Bcurtheilung. DassLukas sowohl in den eben beleuchteten als zunächstfolgenden Sätzen sich einer grossem Einfachheit undKürze bellissen, lehrt der flüchtigste Ilinüberblick aufseinen Text, V. 2123.

Y. 21. des Markus und V. 24. des Matthäusführen demnächst den Weheruf Christi über denVerräther buchstäblich gleich an. Im Text des Lu-kas drängen sich dessen Sprachcigenthümlichkeiten un-verkennbar hervor. (S. obige Bemcrkk.) Die blossim Matthäus Y. 25. vorkoinmcndc, und zumal in die-ser Verbindung unglaublich frevelhafte Frage des Ju-das: llahbi, bin ichs etwa? nebst der bestimm-

ten Bejahung des Herrn, Du bists! erscheint wenigangemessen, ja kaum statthaft, wenn man überlegt,dass derselbe Matthäus vorher schon berichtet hat,ein jeder (ty.cco to g) von den Schülern habe ge-fragt, hin ichs Herr, und der Herr darauf bereitsdie den rechten Mann genugsam bezeichnende Antwortgegeben hatte. Gleich schwer Hesse sich dieser Her-gang der Sache mit dem von Johannes XH1, 21 f. Be-schriebenen vereinigen.

V. 20. möchten wir der Lesart 6Jtiaovg imMarkus nicht viel einräumen. Einige Urkunden stel-len es vor, andere h i n t c r ü q t u v mehrere sehr wich-tige lassen den Namen, dessen inan ohnehin gar nichtbedarf, gänzlich weg. Dem Matthäus, der an vie-len Orten gerade diesen Namen zum Uebcrfluss hei-schreibt, steht die Lesart; besser an, und wird wahr-scheinlich keiner von seinen Handschriften und Uebcr-setzungen abgehen. Leicht kann sie aber von da inden Markus übergetragen worden sevn. Dass Mat-

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