Druckschrift 
Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
Entstehung
Seite
267
Einzelbild herunterladen
 

Tlx. JMi* ,0 -

2G?

Markus gleicht, soll Christus nach den Worten, atQ inol.lwv iy.yvvo^tvov, noch zugesetzt halten, itgufftaiv cttiaoTioj v, und dann ohne ein, Walirlich,(jl u ») v) fortgefahren seyn: Ich sage euch, nichtmehr trinke ich u. s. f.

e. Leberhaupt scheint bei Paulus und Lukas, be-sonders hei Erstereni, Alles auf dem wesentlichenGrundgedanken des Gemeinschaftslebens zwischenChristus und den Seinigcn zu beruhen, welches verge-genwärtigt, und lebendig angeregt, werden soll. Alledas llerrenmahl Feiernden sollen zu dem Gefühl, ins-gesamt als organische Glieder zu einem Leibe in Chri-sto verbunden zu seyn, erweckt und darin beständigerhalten werden. Hingegen hei Matth, und Markushängt die ganze Darstellung an der Ccutralidec, dassder Herr sich selber hingiebt. für die Seinen, d.h. ihnen zu gut. Dieses Dar bieten, Ilingebcn,von Brod (seinem Leihe) und Wein (seinem Blute), wo-bei sie zu nehmen und zu geniessen aufgefodert,wurden, ist hier gleichsam der Nachklang oder viel-mehr Gegenklang zu dem vorerwähnten TiaQaSovvaides A erräthers.

Zu Einzelheiten im Text dieser beiden Evange-listen finden wir noch folgende Bemerkungen nöthig.

V, 17. sagt Markus, e Q-/i r a i per ct twv Öoi<)r/.ce,und bringt das av av.iia-Q' ai erst im folgenden Versenach, verbunden mit ia&iovxmv. Matthäus V. 20.schreibt ohne eQyta-dai, sogleich ccvizsixo fisra twväwStxa, und bat nun im folgenden Verse natürlich auchkein civay.s ifievcov- In dem Ausspruche Christi,y H u l v liyw iifitv, ort ilg iS, vueov naQadiöosi fis, stim-men beide zwar buchstäblich überein, jedoch lässt

I*.-

<Wl