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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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so und nicht anders verstanden haben soll, in der Thataber vielleicht gar nicht gesprochen hat, uns nochheute endlos zu streiten und lieblos zu entzweien, nichtvielmehr vor, darnach zu trachten, wie wir den tiefe-ren Sinn und die hohe Absicht desselben hei dieserStiftung erfassen, und uns seines durch den Gesamt-inhalt der christlichen Urkunden mit hinlänglicher Deut-lichkeit zu erkennenden Geistes in unsenn Glaubenund Lehen mehr und mehr bemächtigen mögen.

d. M arkus und Matthäus lasen die Erklärun-gen Christi über den Verräther und dessen Gegenwarthei Tische der Einsetzung des Abendmahls vorange-hen, und die, dass er nicht mehr von der Frucht desWeinstocks trinke, hinterher so folgen, als ob ebendamit die ganze Feierlichkeit beschlossen worden wäre,(Mark. Y. 26. Matth. Y. 29.) während, wie schon indem Obigen bemerkt wurde, hei Lukas gerade dasUmgekehrte Statt findet. Auch hier sicht man sichin die Unmöglichkeit versetzt, anzunchmcn, dass je-der der drei verschiedenen Erzähler buchstäblich ge-nau und der ursprünglichen Abfolge gemäss die Aus-sprüche Christi überkommen und überliefert habe. Dennnach Lukas fährt ja Christus nach den Worten, roVfisQ ifA-MV ixxvvofiivov, V. 20. sogleich in zu-sammenhängender ltede Y. 21. fort: Doch seht,

die Hand dessen, der mich verräth u. s. w.Nach Markus sagt er gleichfalls im unmittelbaren Zu-sammenhänge mit dem, auch schon von des Lukas Textabweichenden, t'o neQt noXlwv txxvvo^svov, V*24- sofort Y. 25.Afiijv Xiyw y.rl. Warlich

sage ich euch, nicht mehr trinke ich u. s. f.Nach Matthäus, der zwar in der Hauptsache dem