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zu bringen. Nach Markus und Matthäus sagt Chri-stus: Tovto tGTt, ro ccifia fiov, to t ijg aceiv-tj^Sia&v y.n $’ Dieses ist mein Blut, das derneuen Bundesstiftung. Nach Paulus und Lukashingegen: tovto to hotj'iqiov 7 ) y.ccivl] Ö 1 cc 0-)]■/. )jttjTiv tv tu iftio a’ificcTi, (Lukas a'tuuri aov )Dieser Kelch ist die neue Religionsstiftungdurch mein Blut. Man sage uns doch nun, wennman auf Worte und Formeln so zuversichtlich sichsteifen und damit prunkend gebieten will, wie dennder Heiland sich eigentlich ausgedrückt habe: beiderFormeln zugleich kann er sich nicht wohl bedient ha-ben. Presst man die Worte, so geht auch für denGedanken ein gewaltiger Unterschied hervor. Hältman sich aber, wie man muss, an das Wesentlicheund die einfach klare Absicht des Stifters dieses hei-ligen Gebrauchs, so erscheint die Verschiedenheit desAusdrucks für die Sache von änsserst geringem odergar keinem Belang. Denn wenn das sari nur nicht dieverschiedenen Materien, zwischen die es als Bindewortgestellt ist, in einander verwandeln und substanficller-weise in einander auf - und übergehen machen soll, sokann cs im Wesentlichen gleich gelten, ob ich sage:Dieser Kelch oder dieser Wein stellt dar,stellt vor, (erscheint gleich,) die neue Stif-tung durch mein Blut, d. h. durch meine Le-bensaufopferung; oder ob ich sage: Dieser Kelch
-ist gleich oder stellt dar mein Blut, d. h.
die Ycrgicssung meines Blutes, des Blutesder neuen Stiftung. Man erinnere sich auch hier,dass Gedanke und Ausdruck entlehnt ist aus dem al-ten Testament: 2 Mos. XXI\, 8. tSov to ci i ua r >]±
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