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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
Entstehung
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mit seinem Lehrer Paulus zusammenstimmt, ist schonaus den frühem Bemerkungen bekannt. Nur fallen dieLokallicziehmigcn des Apostels auf die KorinthischenChristen und auf deren Verhältnisse natürlich liiergänzlich weg. Gcgentheils schlicsst sich Lukas inder Hinsicht mehr seinen beiden Begleitern zur an-dern Seite, dem Matthäus und Markus an, mit wel-chen er sich doch als Berichterstatter von der letztenPassahinahlzcit des Herrn und seiner zwölf Jünger aufgleichem Standpunct befindet. Mit diesen Jüngern,und für sie geschieht Alles: ihnen wird das Brodund der Kelch gegeben, an sie allein die Rede be-stimmt gerichtet. Paulus gedenkt weder der Jünger,noch überhaupt des Hingebens und Austheilensvon Brod und Wein abseiten des Herrn. Bei Er-wähnung des Kelchs V. 20. lässt zwar auch Lukasdas y.ai edcoy.tv avvoig des Y. 19. weg, will es aberohne Zweifel von dort her supplirt haben. Ygl. V. 17.uns, XctßiTS tovto v.cu Sto.a;olactTt tccvTOig. Auf glei-che Weise hat er auch an der zweiten Stelle, V. 20.das tovto sioisTt s sig tj)v eui'jv avaitvijcnv desV. 19. (vgl. auch hei Paulus V. 25.) zu wiederholenunterlassen. Markus und Matthäus halten dieseAuffodcrung weder an dem einen noch am andernOrte, und lassen folglich Christum nur überhaupt dieAndeutung seines nahen gewaltsamen Todes zum Be-sten der Seimigen aussprechen, ohne die zugefügteErmahnung, die Feier zu seinem Gedachtniss zu wie-derholen.

Noch trifft Lukas darin mit Paulus zusammen,dass er bemerkt, nach dem Essen (/lstoc to Sei-nvijoui,) halte Christus hinsichtlich des Kelches ge-