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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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entgegengesetzter Weise auffassen. Durch eine klei-ne , unwesentliche Abänderung der Structur kann mandie Aussprüche V. 16. 18* 20. einander Wort für Wortgleich bilden. Anstatt v.oiv tov itt tov a'i^avog iori, könnte es auch heissen: y.oivoivoi iafiBVrov ccifiarog xtX. Und ebenso V. 18* soßisTVrag ßvalag, ov%i y.oivwvia tov ß-v o laOTijQ toviOTi; V* 20. Saiflovioig ß'Vtw, y.ai oi) ß-tw,ovp xoivcovia tcSv SaLptoviwv boti; Auf welcheWeise in diesen Versen das Geineinschafts- undTheilhaftigkeitsverhältniss ( y.oivwvia ) zwischen denjüdischen Opferern Und ihrem Opferaltar, ingleichenzwischen den heidnischen Götzenverehrern und denGötzen selbst oder den Dämonen gedacht ist; in der-selben Art müssen wür es auch V. 16. uns vorstellenZwischen den mit dem Kelch der Lobpreisung denHerrn lobpreisenden Christen und Christo, der für siedas Leben dahingegeben; desgleichen zwischen denen,die das Brod für einander brechen und unter einanderaustlieilen, und dem Leibe Christi, zu welchem sieinsgesammt als Gliedmaassen geboren, durch den siealle zur Einheit verbunden sind. Zur Ehre, zum Preisder Dämonen, zur Erinnerung an ihre Götzen feier-ten die Heiden ihre Opferfeste: zum Andenken an,zur Danksagung gegen ihren Gott brachten die Israe-liten ihre Lob** und Dankopfer auf den Altar. Dasist die Gemeinschaft der Einen wie der Andernmit dem Gegenstände ihrer Opferfeste. Das heiligeMahl der Christen sollte einerseits der Erinnerung anden Erlösungstod Christi und der dankbaren Lobprei-sung dafür gelten; dann aber auch die Einheit derChristen, so unter einander, wie mit Christo, aus-

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