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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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21. Oii dvvaaSe «ro-njgiov xvgiov nivtiv xulnoTt]otOP tiatfioviwv ovSvvuaSs iQantfyiq y.v-glov juviyuv xal tga-nit,i}S Saiftovlcov.

21. Unmöglich könnt ihr desHerren Kelch trinken und der Dä-monen Kelch; unmöglich könnt ihran des Herren Huld Theil nehmenund am 31ahl der Dämonen.

Dass in dieser Stelle Ni cm aml etwas Unbegreiflichesund Widersinniges suchen oder finden möge, hat derApostel selbst abgewehrt, indem er zuvor schreibt: wg(fQoviuoig Uyoi y.oivccrs vuug , o <[ ijii i als Verstän-digen sage ichs euch; beurtheiit ihr, was ichsage. Und diese Aufforderung galt allen KorinthischenChristen ohne Ausnahme. Folglich muss cs auch füruns möglich scyn, durch unbefangenen Gebrauch deruns von Gott verliehenen Verstandeskräfte und durchsorgfältig prüfende Vergleichung der verschiedenenTextesworte den Sinn und die wahre Meinung ihresUrhebers aufzufinden und deutlich darzulegen. Sehenwir also nur von aller vorgefassten Meinung ab, mer-ken wir einzig und allein auf den Apostel selbst, beiwelchem sich überall die Klarheit vernünftiger Erkennt-niss mit der Wärme und Tiefe des Glaubens im schön-sten Ebenmaasse vereinigt findet; und unser Bestre-ben, dem Missverständnis auszmvcicbcn, wird gewissnicht vergeblich seyn. Fern also scy und bleibe csvon uns, den Worten des Paulus ungewöhnliche undunerweissliche Bedeutungen unterzulegen, fern auch,am Buchstäblichen mit starrer Hartnäckigkeit selbstda fcsthalten zu wollen, wo dadurch ein augenschein-licher Widersinn in die einfache, allen verständigenChristen zur Beurtheilung hingegebene Rede des Apo-stels eingetragen werden würde, den auszusprechen