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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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ihm selbst niemals in den Sinn gekommen seyn kann.Jedes Wort der vorliegenden Stelle in strengster Buch-stäblichkeit zu nehmen;, hat ohnehin wohl noch Keinergewagt. Bei non] q ^ov wenigstens denkt jedermann,nicht sowohl an das Gefäss, (Becher, Kelch,) wasdas Wort doch eigentlich heisst, sondern an dasdarin Enthaltene, und lasset folglich die unei-gentliche Bedeutung gelten.

Dass nun Paulus an diesem Orte wieder hat re-den wollen von einer Verwandlung des Brodes undWeins heim heiligen Abendmahl in den Leih oder dasFleisch und Blut Christi, noch von einem leiblichenGemessen dieses Fleisches und Blutes in, mit undunter den Abendmahlselemcnten, dass er überhauptnicht von einer Mittheilung, folglich auch nicht,und am allerwenigsten von einer Mittheilung des Flei-sches und Blutes Jesu Christi rede, dieses hoffenwir durch die folgende Betrachtung ausser Zweifelzu setzen.

Zuerst muss die wahre, hier allein mögliche Be-deutung von Ko iv mv ia und -/.olviov'ov tivau16. 18. 20, festgestellt werden. Mittheilung, dieII andlung des Gebens, Ertheilens, kann derAusdruck auf keinen Fall bezeichnen. Denn dadurchentstände ja der widersinnige Satz: Der Kelch, oderauch dessen Inhalt, der Wein, ist Mittheilungu. s. av. Gesetzt aber auch, dass der Apostel die Ab-sicht gehabt hätte, zu sagen: Die Ertheilung des Weinsist eine Ertheilung des Blutes und die Austhcilung desBrodes ist Austheilung des Leibes Christi; so dürftedaraus noch lange nicht folgen, dass er an eine leib-haftige Darreichung, mündliche Gcuiessung, und so zu