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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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selbst, so "nie Brod,iVnsscr, als Zeichen für dasEebersinnliche und Göttliche des Wesens und derWirksamkeit Christi, fm Johannes kommt Alles aufdas Essen und Trinken des Lchclishrodcs und Le-benswassers, des Fleisches und Blutes Jesu Christian; aber es ist, wie sich von selbst versteht, von ei-nem uneigentlichen, geistigen Gcnusse dieRede. Im Abendmahl ist das Essen und Trinken,welches hier eigentlich und wirklich Statt findet, abernur dem Aeusserlichen der darstellenden Handlung au-gehört, und bloss den Elementen, nicht dem Leiheund Rlutc des Erlösers gilt, gar nicht das Wesent-lichste, sondern eben die symbolische HandlungChristi selbst in ihrer umfassenden Beziehung und tie-fen Bedeutung. Ucbcrhaupt haben im JohanneischcnAbschnitt alle diese Ausdrücke, <p d ysiv, niveiv, antog, in)'wo, oeeni., aitia, uneigentliche Bedeu-tung: dagegen ist in der Abendmahlsichre der Vierejedes Wort eigentlich zu verstehen, mit alleiniger Aus-nahme des tOTi, welches, wie wir im Ahsehn. III.dargethan haben, nicht anders als tropisch genommenwerden kann, weil man cs mit einem Symbol zutlnm hat.

Bass die Anknüpfung des Abendmahls an die Pas-sahfeier und dessen parallele Stellung zu derselben,welche wir übereinstimmend bei den übrigen Evange-listen vorfinden, im Johannes weder Statt findet,noch finden konnte, geht schon aus unsern frühem Beinerkungen hervor.

Endlich scheint es noch wohl der Erwähnung werlh.dass die einsichtsvollsten Theologen alter und neuerZeit immer der Meinung gewesen sind, das Christus

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