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nen, die ernste Betrachtung des symbolisch bczeich-neteu Todes ungesucht sogleich hervor und beherrschtdie ganze Darstellung. Hier gilt es den einen Actder Lehensaufopferung aus Liehe für die Seinen;dort die gesammte segenreiche Frucht seiner zeitli-chen Erscheinung.
Gleicherweise ist die Form der Behandlung aufbeiden Seiten in der Art ganz verschieden: Bei derEinsetzung des Abendmahls dienen Christo die ebenhei der Mahlzeit vorliegenden Elemente, Brod undW ein, als Ilinweisungs- und Darstellungsmittel, under knüpft an die Betrachtung ihrer dermaligen gegen-wärtigen Bestimmung die Idee seiner baldigen Auf-opferung. Dagegen im Johannes geht Christus vondem hohen Gedanken an die himmlischen Gaben sei-nes göttlichen Geistes fiir die Menschheit aus, und esdienen ihm, gleichsam nach abwärts, die aus dem Ge-biet der Sinnenwclt erwählten Ausdrücke, Brod, Was-ser, Fleisch, Blut, Essen, Trinken, nur zur Einklei-dung, und sagen allesamint etwas anders als sich seihstaus. Indem hier alle diese Bezeichnungen eben alsparabolische Rede gefasst seyn wollen, zeigt sichin den Abschnitten vom Abendmahl die symbolischeHandlung als das Wesentliche, wovon im Johanneskeine Spur vorhanden ist. Bei den Vieren sindBrod und Wein, und die Thatsachen des Brechens,Ausgiessens, Hingebens, Geniessens dersel-ben, die Symbole für den wirklichen irdischen Leihund das zeitliche Leben Christi, welches fiir dieGläubigen hingegeben, aufgeopfert werden sollte.Dagegen wird im Johannes Fleisch und Blut nichtdurch etwas Andres bezeichnet, sondern beides dient