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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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so habt ihr kein Leben u. s. w. V. 54. 6 TQtäywy aivwv %X £t V. 65* 56. iv tfioi fievu,

bleibt in mir, (schon jetzt) und ich in ihm. V. 53 ,omog toriv 6 aorog, xtL nicht, wird seyn, sondern,ist. V. 63. 64. 7ivtvf.tcc eari, ov-/, wffe?,e 1 , «iyw },a w , go)>] iariv.A)X naiv TS if.iuv nvig,01 ov mo t sv ov o iv. V. 65. 68 . Qr/uaza gwijg «;mj.Doch der Text darf nur unbefangen angesehen werden,so redet er, was diesen Punct betrifft, für sich selbst

Stellen wir nun noch zuin Schluss dieses Abschnittseine kurze Vergleichung an zwischen dem Stand- lindZielpunkt des Johannes, da wo er von dem Genussdes Fleisches und Blutes Christi redet, und dein dervier Schriftsteller, die von der Einsetzung des Abend-mahls Bericht geben; so wird die wesentliche Verschie-denheit auf beiden Seiten noch augenfälliger hervor-treten, und dass Johannes im VI. Kapitel seinesEvangeliums an das Abendmahl nicht gedacht habe,folglich auch dieses Kapitel in keine Parallele mitden Abschnitten der Viere zu stellen sey, alsganz entschieden angesehen werden können.

Indem Christus nach Johannes von seinemganzen zeitlichen Daseyn, von seiner Erschei-nung im Fleisch überhaupt, und den daraus fürdie Welt entspringenden Segnungen redet, dass ernemlicli, der vom Himmel Ilerabgekommene, als derwahre Nahrungsquell alles geistigen Lebens, als deralleinige Grund der Rettung und des Heils aller Men-schen zu betrachten sey, hat er etwas viel Umfassen-deres im Auge, als bei der Einsetzung des heiligenMahles nach der Darstellung der vier Erzähler, be-zeichnet werden sollte, indem hier vorzugsweise auf