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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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Ferner Y. 03. Der Geist ists, der das Leiten schafft,das Fleisch nützt nichts. Meine Heden aueuch, die sind Geist und sind Leben. Vgl. Kap.III, 34. XIV, 10. Diese Behauptung träte in grellenWiderspruch mit Y. 51. 53. 54. 57. wenn manu o v nicht uneigcnllich in dem angegebenen Sinn, son-dern eigentlich verstehen, und dessen Genuss etwa mitdem Abendmahlsgenuss identiiieiren wollte, da in die-sen Versen gerade gesagt wird, der Genuss desFleisches Christi gehe das Leben, hier aber, csnütze nie h ts.

Endlich geht aus V. 64 ff. aufs deutlichste dieRichtigkeit unsrer Ansicht hervor. Aber es sind, fährtChristus fort, unter euch welche, die nicht glau-ben, (oi ov martvovatv *). vgl. Kap. XYI, 3. 4.)Darum habe ich euch gesagt, dass Niemand zu mirkommen kann, wenn cs ihm nicht verliehen ist vonmeinem Vater. Dass der Satz mit dem vorhergegan-genen verbunden ist, beweiset das einsebreitende cillli.AV ie sollte aber wohl irgend ein natürlicher Zusam-menhang ermöglicht werden, wenn wir voraussetzten,dass das Vorherige vom Genuss des FleischesChristi im Abendmahl handelte? Soll der Herretwa unter den Nichtglaubenden schon diejenigenbezeichnen wollen, die einst hei der zukünftigen Feierdes Abendmahls nicht daran glauben würden, dass sicsein wirkliches Fleisch und Blut genössen? AVer ver-möchte das mit den AVortcn des Textes zu vertragen!Und wie kommt erst der Unglaube des Verrä-thers Judas, dessen ausdrücklich hierbei gedacht

*) "Was diess sagen will, s. in m. Schrift, Was heisst glau-ben lind wer sind die TJ n g 1 ä h b i g e n ? Lfdpz. i85o. S. C4ff,