IGO
ist? Vermag er etwa in den Leib seiner Mutter noch-mals eiuzugehen, um geboren zu werden? Und V. 9.TloSg Svvcaca tccvtci yivia&ca ; Wie mag das geschehenkönnen? Ja, wie Kap. IV, 33. die Jünger selbst desMeisters Worte, Ich habe eine Nahrung, die ihr nichtkennt, nicht zu deuten wussten, und verwundert frag,ten: Hat ih in denn Jemand zu essen gebracht?also begriffen auch nach der vorliegenden Stelle dieJuden nicht, dass Christus mit auQg f.iov, gleichwie zuvor mit ccQrog und v ä w n v.tK. etwas anderesals gemeinhin die Materien diescsNamens meinen müsste:wenigstens wussten sie nicht, wohin sie den Ausspruchso eigentlich deuten sollten, obschon sie ohnfehlharmerkten, dass Christus uncigentlich und nicht buch-stäblich verstanden seyn wollte. Darum fragen sie be-fremdet und insultirend V. 52. llwg dvvarai ovvog i)ulv(iovvea r i] v accQy.cc cpayiiv ; Wie mag der uns dasFleisch zu essen geben? Ja sie streiten sich sogardarüber, wie es gemeint scyn möge.
W ie unmöglich es nun sey, des Erlösers hiesigeRede auf die A b e n d m a h 1 f e i c r, welche zur Zeit nochzukünftig war, wovon also keiner der Zuhörer Jesuauch nur eine Ahnung haben konnte, und auf den erstnach dem Tode desselben möglichen, auch bloss denBekenncrn des Christenthums (NB. hier hat es Chri-stus mehr mit Gegnern, als mit Gläubigen zu tliun,und spricht auch, Ich gebe es für die Welt,) zuThcil werdenden Genuss seines wirklichen Flei-sches und Blutes zu beziehen; dies geht auch schondaraus unzweifelhaft hervor, dass die Worteund alficc gebraucht sind, welche nach den obigen Fest-stellungen ihrer Bedeutung niemals von einem Todtcn