Druckschrift 
Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
Entstehung
Seite
151
Einzelbild herunterladen
 

151

ein solcher des Durstes Stillung von aussen her zusuchen benöthigt scyn. (Vgl. hierzu auch Kap. VII,37 ff. iäv tig ()'(.!/"?> * 'o/JaOio sToog /lu y.a). mvtTW oTnartvwv (ig eue, tiotccuol ix rrjg y.oüJctg ctvrov (> tvaov -mv 'iiiicaog HiöiTog. Tovto Si itsrt neQi rov nnvuccrog y.tki)Uml wer kann cs verkennen, wie schön sich daran dieRede des Heilandes an die hinzukoinmcnden Schüleranfügt, welche des Leibes Nahrung und Nothdurft ein-gekauft hatten, und dem Ilochbegeistertcn zum Genussdarboten.Ich habe eine Speise, die ihr nicht kennt,(iyoj ßgwowiyio Cfuynv, i]v vu ;-lg ovx oYöicrs') und:Meine Nahrung ist, dass ich thue den Willen dessen,der mich gesendet, und vollbringe sein Werk, (iuov.jOMuä itJTiv, ivcc tzoioj t'o &ih]oa tov TiiuipavTÖg uf,yxä Ti'liiMGM cci)Tov t'o toyov. Kap. IV, 32. 34.) Sowie dieses aber seine köstlichste und willkommensteNahrung war, das Werk Gottes unter den Menschenföidcrsam zu betreiben, so soll es auch die seiner wah-ren Jünger und Nachfolger seyn.

Im V. Kapitel fehlt es auch nicht an Aeusserun-gen, die unsre Behauptung unterstützen und bestäti-gen. Von seiner innigen Gemeinschaft und Einheit mitGott im Wirken des Guten und Wahren ohne Hastspricht Christus nach vollbrachter Heilung des Kran-ken beiBethesda: dass der »Sohn nichts vermöge, nochUrne, ohne den Vater; dass der A r atcr ihm Alles ver-leihe und zeige, in ihm und durch ihn überall dasGöttliche wirke, u. s. f. Darin also lag die Einheitzwischen Beiden, nicht in irgend einem nach Maassoder Zahl zu bestimmenden, personellen und gleichsamsubstanziellen Gleichheitsvcrhältniss, was Jesus nie-mals behauptet hat. c 0 mxTtiQ uov [ttigtov fiov iovr