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Alles nimmt bei ihm einen symbolischen mul parabo-lischen Charakter an. Von den Andeutungen des To-des Christi gilt das durchweg. Die hiermit zusammen-hängende, allgemein anerkannte my stische Gestaltdieses höchst wichtigen Evangelicnbuches erklärt siclizum Theil aus dieser Eigenheit seines Urhebers. Vgl,u. a. Kap. II, 21. III, 14. mit Kap. XVIII, 32. XII,7. 8. 24. 32 ff. VIII, 28. 1 Joh. V, 6.
Von christlichen Pflichten, überhaupt von from-men Tliaten und Handlungen der Kinder Gottes isthier wenig die Rede: Nichts von den umständlichen
und häufigen Empfehlungen der Wohlthätigkeit, desBeistandes gegen Arme und Notlileidende, auf welchedie ersten Evangelien ein so grosses Gewicht legen,Vgl. Matth. XXV, 34 ff. Vereinigung und Gemein-schaft in Liehe, das ist die stets wiederkehrende Grund-lage aller Anforderungen des Johannes. Auch vonJesu Tliaten kommen nur wenige erwähnt vor: undzwar haben auch sie ausser ihrem äusserlichen Verhält-niss an sich immer noch eine höhere Beziehung aufeine allgemeine Idee des Gottesreichs, und müssen alsSymbole davon angesehen werden. V gl. die Speisungs-geschichte Joh. VI. die Heilung des Blinden Kap. IX.die Erweckung des Lazarus Kap. XI. u. a. Gewöhn-lich sind es solche Tliaten, die durch ihre Oeffent-liehkeit eine besondere Bedeutung hatten und vorzugs-weise die Hoheit des Gottessohns kund zu gehengeeignet scheinen mussten. Aber desto zahlreicher sindseine Reden, in denen sich, wie er selber sagt, dasGöttliche, der lebendige Geist unmittelbar zu Tagelegt. ( Ta (irjuctTct , « tyoj IciXw ifxtp, nvsvficc tOTiy.a'i ea t l' Kap. VI, 63.) Und eben so desto