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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
Entstehung
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gleich, wie es scheint, Niemand darauf achtet, dassschon der Täufer Johannes in diesem Evan-gelium den Messias auf eine ganz andere Weise an-küiuligt, als in den drei ersten Evangelien. A on Busseund Aufforderung dazu ist liier die Bede nicht. Me-rdvcncc und uv o slv sind dem Johannes fremde

Ausdrücke (in der Offenbarung häufig). Das Ge-schäft des Täufers ist hier, Christum anzuk findi-gen als den, der Gnade und Wahrheit bringt, und zubezeugen, dass der göttliche Geist auf ihn herahge-kommen scy. Ja, was noch bedeutungsvoller ist, ebendieser Täufer Johannes (der Beiname o ßct-nTt,ari]g wird ihm hier niemals beigelegt; vgl. Kap.I, 6. 15. 19. 26. 28. 29. 32. 35 u. a.) beschreibt imvorliegenden Evangelienbuche Christum schon als den-jenigen, welcher bereits vor der Entstehung aller Din-ge als das ewige Licht und Lehen der AVelt exist irthabe: Kap. I, 7 f. vgl. das Vorhergehende, und Y.15 ff. 30 ff. 34. gerade so, wie der Evangelist seihst.Also des Evangelisten cigentlifimliche Ansicht istin diesen Stellen, wie sonst gar oft, auch in andernSchriften der nemlichen Classe, der Bede eines An-dern, liier des Täufers, aufgeprägt: was desto weni-ger zu bezweifeln steht, da hei den übrigen drei Be-ferenten, welche den zeitlichen Ursprung des Heilan-des unter AVundcrbcgebenheitcn darzustellen bemühtsind, keine Spur einer soeben A orstellungsweise desTäufers zu entdecken ist.

Uebrigens liebt unser Johannes doppeldeutige Be-de, insbesondere die zwiefachen Beziehungen naf Ue-bersinnliches und Sinnliches zugleich, auf Gegenwär-tiges und Zukünftiges, Nahes und Entferntes. East

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