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11. Soll ich etwa den Kelch nicht trinken, den mirder Vater gegeben? Nichts von dem Zagen und Angst-schweiss in Gethsemane kurz vor seiner Gcfangenneh-niuug: (Luk. XXII, 40 ff. und die Parallelen im Mar-kus und Matthäus;) Hier kein Wort von jenem MeinGott, mein Gott, warum hast du mich verlassen. NachJohannes, aber auch bloss nach Johannes, fallen dieSchaaren, welche ihn ergreifen wollen, zurückweichendvor ihm zur Erde nieder: (Kap. XVIII, 6.) Frei über-liefert er sich ihnen selbst. Sucht ihr mich, sprichter, so lasset diese geben. (V. 8.) Dass Petrus dasSchwert zieht, wird ihm ernst verwiesen. (V. 10 f.)Die Antwort vor dem Hohenpriester, wie entschlossen,furchtlos und bestimmt ! (V. 20 f.) Frei gibt er zu-letzt den Geist hin mit dem Ausspruch: Es ist voll-
bracht! UaQiSw/.e to Ttvsvpcc und rer eIegtui,bildet sich in keinem Evangelisten Christo in den Mundgelegt, als nur Joh. XIX, 30. vgl. 28. Stets redet erliier bei der Annäherung seines Todes nur von seinerErhöhung und Verherrlichung; und so wenig ist seinerLeiden gedacht, dass selbst das Wort ( näa%uv ) imganzen Evangelium nicht ein einzigcsmal Platz gefun-den, noch auch dafür ein anderes, gleichbedeutendes.A gl. Kap. AMI, 39. bvi 6 *Jr/Govg ovÖettüj eö ogda ß'i],Kap. XI, 4. 'Iva 8 o gee a{) rj 6 viog tov >9eov. Kap.XII, 16. uti ido^ccffd't] 6 ^hjoovg, tote iuv>jod)]Oavy.ri- A. 23 ff. Kap. XA II, i. A. u. a. — Nur im Jo-hannes sagt Christus: Mein Reich (Königthum) ist
nicht von dieser Welt. Kap. XVIII, 36 f. Abervon diesem seinem überweltlichen Königthum ist destoöfter und bestimmter in demselben Evangelisten gere-det. Ja Christus selbst sagt mit unzweideutiger Ent-