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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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göttlichen Logos geschattet;, Kap. I, 14. Wenn Jesusals Mensch (vl.bg tov avd<3a>nov) in aller Hinsichtunser Brudef und Mitgenoss war, so befand er sich mit-telst des auf ihn lierabgekoihmenen, seit seiner Weihungihm einwohnenden Gottesgeistes in unmittelbarer Einheitund innigster Gemeinschaft mit Gott. Von einem Her-aufbilden, Wachsen am Geist, (vergl. Luk. II, 40. 52.)konnte hier keine Rede seyn. In höchster Vollendungsteht der Gottessohn gleich nach der Inaugurationdurch den Täufer da (Joh. III, 34. VII, 15 ff. u. a.)und schwebt unwandelbar in seiner hohem Region überalle menschlichen Verhältnisse hoch hinausgehoben. Inden ersten Evangelien erscheint er mehr als im Eiu-zeinen unterstützt und begabt von Gott; ( e^Qiatv cevrov6 &iog TiViVuc'Ti er/!co y.cei övvcmn, ore b xhog i]V[ist* cevrov. Luk. IV, 18. Apg. IV, 27. X, 38.) hiervielmehr selbst in göttlicher Natur lebend und mit gött-licher Kraft wirkend, vermöge seiner völligen Geistes-einheit mit Gott. Nirgends wird das Menschliche anihm vergöttert, eher wohl das Göttliche unter mensch-lichen Formen dargestellt.

Damit stimmt und hängt es gut zusammen, dassnach Johannes Schilderungen der Messias von den ir-dischen Dingen, zumal von den letzten Leiden, wenigberührt und betroffen zu werden, vielmehr in seinerübermenschlichen Erhabenheit über allen zeitlichenStürmen triumphirend zu stehen scheint. Er weiss Al-les, was ihm widerfahren soll und was ihm zu voll-bringen obliegt. (Vergl. Kap. XIII, 3. XVIII, 4.XIX, 28. auch II, 24. VI, 15. 61.) Hier finden wirnichts von dem Gehet um Abwendung der Leiden,wenn es irgend möglich wäre: vielmehr Kap. XV?II,