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Nach vollbrachtem Erdenlehen, nach Vollendung sei-nes Werkes, kehrt er in den Schoos des ewigen \ a-ters zur Herrlichkeit zurück, und dahin zieht er diedurch Glauben und Liebe mit ihm Eins geworde-nen, die Seinen, zu gleicher Ilimmclsseligkeit nach.Was auch in diesem Evangelium von irdischen Dingenberührt wird, bekommt doch in der Hegel eine über-irdische Beziehung und höhere Deutung: in den mei-sten Füllen dient es mir als Unterlage und Darstel-lungsmittel der übersinnlichen Verhältnisse. Immerwird gestrebt, die Blicke der Menschen von der Welthiniibcrzulenken zum Himmel, vom Zeitlichen zum Ewi-gen, vom Aeussern zum Innerlichen, vom Wandelba-ren zmn Wesentlichen. In den wenigen Abschnitten,die Johannes mit den übrigen Evangelisten gemein-schaftlich hat, lässt sich diese Verschiedenheit derBetrachtungsweise am klarsten erkennen, z. B. in derErzählung von der Speisung Kap. VI. Bei manchenAbschnitten scheint es nur an der mangelhaften Auf-fassung der Ausleger zu liegen, dass die höhere Be-ziehung bisher verkannt oder nicht als allein gültig,nachgewiesen ist. Die Alexandriner hatten sehr gutenGrund, dieses Evangelium urchristlicher Ideen t'onvsvf.iany.6v, (das Geistige,) im Gegensätze derdrei historischen, in welchen r a acofiany.a er-zählt seyen, zu benennen. Clemens Alex, bei Eu-seb. II. E. VI, 14.
Von einer leiblichen Wundergeburt Christi in derArt, wie sie auf den Grund der ersten Kapitel desMatthäus und Lukas gewöhnlich vorgestellt wird, istim Johannes keine Spur anzutreffem Sie konnte nichtnur im Kreise seiner Vorstellungen kein Moment ha-