als ihm das Leben nehmen, ihn gewaltsamtödten. In sehr vielen Stellen, wo ai li u vorkomint,wird diese Beziehung, die nicht immer durch Beisätzeausdrücklich angezeigt ist, von den Auslegern ver-kannt: man denkt an die Materie des Bluts, wäh-rend allein von dessen Vergiessung, d. h. von Je-mandes Aufopferung oder Tödtung im Text dieBede ist. Eine Menge ncutestamentischer Aussprüchegewinnen, sobald man dies vor Augen hat, gleich eineneue, völlig unanstössige Gestalt und hinreichendesLicht: man kann der gesuchten, uuerweissliehen Deu-tungen leicht entrathen, welche Wörterbücher undCommentare noch immer in langer Bcilie und unterviel zu viele Nummern zersplittert herzählen. Ton wiebedeutendem Einflüsse in der Ah en dm ahlslehredie richtige Fassung des aifia sey, wird sich nach-her zeigen.
Zum Beweise des Gesagten berufen wir uns aufdiese Schriftstellen.
Matth. XXIII, 30. ff findet iv Tcäq JjfUQaii ruvnarigiov ?jfic3v, ovx av ijus&a xoivtovo'i avriov iv tu«fjtfßTf twv n o ocp?]T (iöv. Wir hätten nicht Tlieilgenommen an der Ermordung der Propheten."V, 35. onojg iXß-ij icp* vuctg n uv atua Sixaiov ixyv-voutvov inl Tijg ytjg, exno tov ct’i fiuTO s’-ä ß sX tov öi-y.cciov ’iiog tov diuriTog Zayaoiov, xt). — Jedes from-me Menschenleben, das gewaltsam vertilgt wor-den auf Erden, von der Ermordung des Abel anbis u. s. w% — Kap. XXVII, 4. 6. 8. 24. 25. tiuqciSovqatua a&wov ein schuldloses Leben zum Todeüberliefern; — rt/i»; cdfiarog' Preis eines Mor-des;— aypög a’ifActToq- Mordacker;— to aijxa