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Stifter irgend eine andere Art des Fleisches und Blu-tes, des leiblich-menschlichen Baseyns auf Erden zu-zuschreiben, als andern Sterblichen, einen Doketismus \anznneliinen, oder, wie spätere Klüglinge, von Gottes-fleisch und Gottesblut widersinnig zu träumen, fällt indie Augen. Und nicht weniger muss es einleuchten,dass in obigen Stellen auch nicht geschrieben werdendurfte: 6 }.oyog awf,ia eyevero' — eepaviQW&rt iv aw-[teerr u. s. w. i
Aber wir müssen noch mehr neutestamentisclie jGebrauchsarten dieser Ausdrücke zuziehen, um gewiss jzu werden, dass immer aus derselben von uns ange- 'nommenen Grundvorstellung die richtige Deutung injeder vorkommenden Stelle zu erhalten ist, ja von sel-ber hervorgeht.
Dem Fleisch, d. i. den sinnlichen Trieben, siind-lichen Neigungen und Leidenschaften soll der Christentgegenarbeiten, die Herrschaft über sie zu gewinnenstreben, das Fleisch kreuzigen (r^v o ctQv.a ax av-govv) Gal. Y, 24. Hingegen den Leib (rö awfia)soll Niemand tödten, d. i. einen Mord begehen, (ano-y.TSiv siv to au[t er ) Matth. X, 28. Luk. XII, 4.,wofür es auch heissen konnte, den Leib brechen,auflösen, zerstören, nämlich rücksichtlich seinerIntegrität, Verbindung und Gemeinschaft seiner Tbeileund seiner Gestalt. Job. II, 19.
Als Christus verurtheilt und ans Kreuz gebracht jv : ar, so wurde eben t o awfia kvtov, sein ganzerLeib, gekreuziget, nachher durch Joseph von Arinia-tliia vom Kreuz herabgenommen und in die Grabhöhlcgelegt, (Matth. XXVII, 58 f. Luk. XXIII, 52. 55.Job. XIX, 38. 40.) nicht sein Fleisch, ?} gixq^ av-