gesagt habe; Thog uv rccaSicc (jnyouv ol toiovtoi , oigtiiidt cc'ldywv gwwv aiuce rfüynv £i.ov, „Wiesollten wohl diese Kinder essen, denen nicht ein-mal erlaubt ist, das Blut v ernunl'tlos erT hier e zu geni c ssen ? u
Betrachtet man aber zmnal den Tod Christi alsYersöhnungstod für die Menschheit, die Ycrgicssungseines Bluts nach Aclmlichkcit der Sühnopfer alterStiftung; so ergeben sich neue, unüberwindlicheSchwierigkeiten für denjenigen, welcher den wirkli-chen Genuss des Blutes Christi im Abendmahl ver-theidigen will. Schon aus den vorhin angeführten Stel-len des alten Testaments geht deutlich hervor, undist auch sonst bekannt, dass das zur Sündensülmungvergossene Blut (d. i, aufgeopferte Leben) eben derGottheit gehörte, der es, um sic zu versöhnen, darge-bracht wurde, — für Jehovah auf dem Altar war csbestimmt, wie die Vorschrift lautete, — nimmer abervon dem Opfernden oder von den Schuldigen, für wel-che die Siilmung geschah, welche es ja eben der Gott-heit darboten, selbst genossen werden konnte unddurfte. Hierdurch wäre die ganze Grundidee des Sühn-opfers völlig zerstört und vernichtet worden. Ygl. 3Mos. IV, 5 ff. VII, 2, u. a.
Die ncmliche Schwierigkeit zeigt sich, wenn wirdie Abendmahlsfeicr in Parallele mit dem Passahfest,Christum also gegenüber von dem geschlachteten Pas-sahlamm, vorstellen. (]. Kor. V, 7. to nä.aya rj^tüviiTTtg i)iuov trvöii, Xgtar6g-) Denn wurde etwa dessenBlut von den aus Aegypten auszichcndcn Israelitengenossen? Keineswegs! Die Thiirpfostcn wurden nurmit jenem Blute bestrichen zum Zeichen, damit der