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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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erfolglos Für seinen unsterblichen Geist, wie vieleWeihungen und Segenssprüche von Seiten eines An-dern dabei Statt gefunden haben mögen.

Wenn man die Sache recht gen.au betrachtet, soerscheint die Torstellung von einem fortdauernd er-haltenen, unter den Christen zu allen Zeiten gegeu-Aviirtigcn, ja von ihnen zu genicsscnden, leiblichenChristus, als ein unchristlicher, zumal ganz unevan-gelischer Reliquiendienst; nur dass in dieser An-sicht die herkömmliche, gewöhnlich sogenannte lleli-quienverclirung in der Art noch überboten wird, aberauch für desto verwerflicher gehalten werden muss,dass sic die eigentlich blos fingirte Reliquie des wirk-lichen Fleisches und Blutes unsers göttlichen Erlöserstäglich gleichsam aufs Neue hervorgebracht, so oftman will, vervielfältigt werden lässt, und das Fingirte,aller unbefangenen Simienbeobaehtung entgegen, fürdas Wirkliche nimmt. Wie ist es möglich, mit sol-chen Vorstellungen die sinn- und geistvollen, deutli-chen Aussprüche des Herrn und seiner Apostel ziivereinigen: „Bas Reich Gottes besteht nicht in Essenund Trinken,“ Ruin. XIV, 17 f. 20. „Der Geist ists,welcher Leben schafft, das Fleisch ist kein Nulze,“Job. VI, 63. „Wer da dürstet, komme zu mir, undtrinke! W r er an mich glaubet, — aus dessenLeibe sollen Ströme des LcbcnsAvassers fliessen. Unddas sagte er von dem Geist, dessen die anihn Glaubenden theilhaftig werden soll-ten.“ Job. VII, 37 ff. „Was zum Munde eingeht,entweihet den Menschen nicht,“ (folglich kann es ihnebenso wenig weihen und heiligen;) „aber Avas ausdem innern Lebensqucll des SclbstbcAvusstscyns, Den-