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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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kens und Wollens, hervorgeht, Gutes oder Böses, dasstellt ihn als fromm oder unfromm, heilig oder unhei-lig dar/ 4 Matth. XV, 1111'. Mark. VII, 15 1F.Niemandyerurtheile euch wegen Speise oder -Trank/ 4 u. s. f.Kol. II, 16-Die Speisen sind für den Magen, undder Magen fiir die Speisen: Gott aber wird diesenund jene vernichten. 44 1 Kor. VI,13. Und von Chri-sto seihst schreibt Petrus:& uv av co & slg ilisv occq-xl, L,to o no ii] & s'i g di 7iv sv f.ictr i' .,, getödtet,todt, war er dem Fleische, d. i. dem zeitli-chen Leben nach, lebendig aber nach demGeist. 44 1 Petr. III, 18. vgl. IV, 1. Ilebr. V, 7.

Muss uns das bisher Bemerkte von dem Gedan-ken an eine leibliche Geniessung des Fleisches undBlutes Christi vorläufig weit ablenken, so dürfte dasFolgende in noch höherem Grade dasselbe bewirken.Denn betrachten wir die Sache nunmehr auch vondieser Seite.

Für jedes unbefangene, menschlich fühlende Ge-miith muss etwas Schauderhaftes und Entsetzen Erre-gendes in dem Gedanken liegen, Fleisch und Bluteines Menschen essen und trinken zu sollen; hier aberzumal das Fleisch und Blut desjenigen, der aus Liebeund zum Besten der Menschheit, zum Ileil der gan-zen Welt, Leih und Loben hingeopfert, Fleischund Blut unsers Freundes, Wohlthäters, Erlösers leib-haftigerweise, gleichviel ob den Sinnen offenbar oderversteckt, gemessen zu sollen. Ruhig und getrostkönnen wir uns bei dieser Bemerkung auf das unver-derbte Gefiibl jedes guten und frommen Menschen be-rufen: keiner kann dies in Abrede stellen. Für dievertrauten Jünger Jesu, welche in jahrelangem Um-