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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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nichts voraus hätte, sondern ohenein vielen störendund abstossend erscheinen müsste, irgend einen we-sentlichen Erfolg für das innere Lehen unsers Geistesversprechen oder nur denken können. Sollen Avir unseinbilden, dass der göttliche Segen des Sacramentschemischer - und magischerAveise an die sinnlichenZeichen gebunden und davon abhängig sey ? oder gar,dass der Avahre Leib und das Avahrc Blut Christi inkeine andern Substanzen eingehe, noch sich gemessenlasse, als in Brod und Wein beim Abendmahle ? Dannwären diejenigen Christen, (und das könnten ganzeVölker seyn,) sehr zu beklagen, denen es an diesenElementen entweder gänzlich gehräche, oder deren siedoch unter Umständen nicht theilhaftig werden könn-ten. Dürfen Avir, ohne in groben, materialistischenAberglauben zu verfallen, z. B. annehmen, dass einemin abgeschiedener Einsamkeit lebenden, mit ächtchrist-lichem Sinn und Geist erfüllten Frommen, desAvegcn,Aveil er der Abendmahlselcincnte, überhaupt der äus-seren Feier des Sacraments nicht theilhaftig av erdenkönnte, auch der himmlischen Segnungen derselben,der Erlösung und Versöhnung durch Christum, derGemeinschaft mit Gott, A r erlustig gehe? Das Aväreschrecklich. Aber Aveder ist der göttliche Geist, umauf des Menschen inneres Lehen einzmvirken, an ma-terielle Mittel gebunden, noch der menschliche, umsich frei und selbstständig über das Sinnliche undZeitliche zu Gott emporzuscliAvingen. Kein Mensch,auch kein Priester, kann einem Andern in etwas Ge-genständlichem das Göttliche mittheilen. Der Em-pfangende muss, Avass er empfängt, in und durch sichselbst Aveihen und heiligen, sonst bleibt es profan und

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