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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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i/. ontnucaog daßiS' 2 Tim. II, 8. ebenso; Röm. IX,5. o>v 6 Xoiavog to zara actqza" Gal. 111,

16 ff. Matth. XIII, 55. Mark. VI, 3. Joh. "VI, 42 u.V. a.) Durch den Gebrauch irdischer Nahrungsmittel,durch Atlimung atmosphärischer Luft, wurde sein leib-liches Lehen vom ersten Augenblick an erhalten undgefördert. Er war Kind, wurde beschnitten, Ilerodeswollte ihn umbringen, er wuchs und nahm zu, er ziehtals Knabe im Tempel die Aufmerksamkeit der Leh-rer auf sich u. s. f. (Luk. II, 40 ff. 52.), er fühlteSchmerzen und Freuden, empfand jedes Bedürfniss derMenschennatur, Schlaf, Hunger, Durst u. s. f., undbefriedigte es: er wurde gefangen, gebunden, gegeis-selt, gekreuzigt; sein Blut wurde vergossen, er starb.Und selbst nach seiner Auferstehung beweiset er nochden zweifelnden Jüngern, dass er Fleisch und Beinhabe, und kein Geist, keine gespenstische Erschei-nung, sondern wahrhaft Mensch sey. Luk. XXIV. Joh.XX. In Allem musste er seinen Brüdern, den Men-schenkindern gleichen, wie sie, des Fleisches und Blu-tes theilhaftig, in der äusscrlichen Erscheinung ihnenvollkommen ähnlich seyn. Ilebr. II, 14. 17. Phil, II,7. 1 Tim. 1H, 16. Sogar versuchbar erscheint er, undist mannigfaltig versucht worden, gleich wie wir, aberohne jemals einer Versuchung zum Bösen zu unterlie-gen. Ilebr. IV, 14. Das allein ist cs, was ihn vonallen Sterblichen unterscheidet, dass in ihm nie dasFleisch über den Geist einen Sieg davon getragen,dass er in keinem Moment seines Lebens aus der Ein-heit und Gemeinschaft mit Gott herausgewichen, nie-mals der Wahrheit und dem Guten einen Augenblickuntreu geworden.