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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
Entstehung
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von göttlichen Kräften und Galten durch die leiblicheBerührung: sondern diese äusserliche Handlung, -wel-che auch späterhin so vielfältig wiederholt norden undnoch gebräuchlich ist, haben wir nur als veranschauli-chendes, bedeutsames Symbol der V erleihung jenerhohen Gottes- und Geistesgaben zu fassen. Wird cs aberohne lebendige innere Theilnahmc empfangen und ge-braucht, so ist und bleibt es völlig leer und ohneErfolg.

Dass das S taub ah s chü tt ein von den Füssenund Kleidern, Luk. IX, 5. X, 11. Apg. XIH, 51.XVIII, 6. Matth. X, 14. Mark. VI, 11. hei den Judenmehr zur Absicht hatte, als sie abzuputzen, nemlichdie sinnbildlich ausgesprochene, also symbolischeErklärung, dass auch nicht die geringste religiöse Ge-meinschaft zwischen ihnen und denjenigen, in Bezugauf welche sie den Staub abschütteln, weiter Statt finde,kann Niemand bestreiten.

Es ist eine symbolische Handlung, die et-was Anderes, als sich selbst aussprechen will, wenn derProphet Agabus Apg. XXI, 10 ff. den Gürtel des Pau-lus nimmt, sich damit Hände und Fiisse bindet, und des-sen zukünftiges Schicksal andeutend also spricht:Dassagt der heilige Geist: den Mann, dem der Gürtel ge-hört, werden die Juden also binden in Jerusalem undüberliefern in die Hände der Heiden.

In einer symbolischen Handlung wollte Pi-latus seine Schuldlosigkeit an der Hinrichtung Christi zuTage legen, indem er Matth. XX.VII, 24. Wassernahm, und vor dem Judenvolk die Hände abwusch mitden Worten:Ich bin unschuldig au der Ermordungdieses Frommen; seht ihr zu'. Eigentlich die Sache