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wird sich verstellen, dass der heilige Geist in demLufthauche räumlich eiiigeschlossen gewesen, und indemselben auf die Apostel übergetragen worden sey:so wenig als wir in der Taubengestalt, Matth. III.Luk. III. Mark. I., oder in den Feuerzungen und imWindesbrausen Apg. II. diesen Geist Gottes örtlich ge-bunden denken dürfen.
Nach Matth. XVIII, i. A. Mark. IX, 36 ff. Luk.IX', 47 ff. nimmt Jesus ein Kind, stellt cs in der eitelnJünger Mitte, und spricht dazu: „Wahrlich, wenn ihrnicht werdet, wie die Kinder, so könnt ihr nicht insHimmelreich eingehen;“ und: „Wer das Reich Gottesnicht erhält als ein Kind, der kommt nicht hinein;“und: „Wer ein solch Kind aufnimmt, nimmt michauf.“ Ist darum nun Christus und das Kind Eins unddasselbe? IJml gilt die Aufforderung buchstäblich undunbedingt, dass der gute Christ zum Kinde werdenmüsse? z. B. auch in Hinsicht auf kindliche Unwissenheitund kindischen Unverstand? Dagegen vgl. 1 Kor.XIV,20. und die andern weiter oben angeführten Stellen.
Wenn der Herr Matth. XVI, 19. zu Petrus, undauch zu den andern Jüngern gelegentlich sagt: „Ich
will dir des Himmelreichs Schlüssel geben,“ u. s. f., somag wohl dabei noch kein Besonnener an eine Thürzum Himmelreich mit Schloss und Riegel gedacht,und Petrus für den wirklichen Pförtner desselben an-gesehen haben.
Das bisweilen erwähnte IJandauflegen Christi undder Apostel bei Krankenheiluugen, Segnung der Kin-der, u. s. f. (vgl. Matth. XIX, 13. Mark. X, 13.) dür-fen w ir uns nicht vorstellen als eine magisch - zauberi-sche Einwirkung oder physisch-materielle Mittheilung