gellen,-dass sic uns zu unserm Nutzen dienen
sollen.“ Ausleg. des 1. B. Mose Kap. 32.
„Sintemal Gott die Vernunft und auch denllath und die Hülfe der Vernunft nicht dar-um gegeben hat, dass du sie verachten sollst; Avel-clies entweder die thun, die vermessen sind, oderdie verzweifeln.“ Ebendas. Kap. 32.
„Was nun der Vernunft entgegen ist, ist ge-wiss, dass es Gott vielmehr entgegen ist. Denn wiesollte es nicht wider die göttliche Wahrheit scyri,das wider Vernunft und menschliche Wahrheit ist.“1 on den geistlichen und Klostergclühden.
„Wo nicht vorher die Vernunft“ (Erkennt-niss und Gesinnung,) „recht und gut ist, so ist esunmöglich, dass ein rechtes und gutes Werk gesche-hen kann.“ Anmerk, über den Evangelisten Mat-thäus.
„Es ist sehr ungereimt, in der Kirche etwas leh-ren, davon man weder aus der Schrift,-auch
nicht einmal zuin wenigsten mit vernünftigenUrsachen“ (Gründen) „verantworten kann.“ Er-klärung und De weis der Disputation vom Ablass.
„Ich habe vorher gesagt, dass wenn man etwasin der Kirche behauptet, davon man doch keine ver-nünftige Ursache oder keinen Spruch anführenkann, das sev eben so viel, als wenn man die Kir-che den Feinden und Ketzern zum Gelächter darstel-len wollte. — Diese werden nicht fragen, ob esder Papst and die römische Kirche also haben wolle,sondern sie werden einen Beweis aus der Schrift, odereine wahrscheinliche Ursache“ (einen wahr-scheinlichen Grund) „haben wollen.“ Ebendaselbst.