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ser Gebrauch beschränkt und solle in Betreff gewisserPunctc gänzlich aufbören oder still stehen? Aber wobliebe dann die Gerechtigkeit Gottes, geschweige dieLiebe, womit er gleicherweise alle seine Kinder um-fasst, und die Sonne auch seines Geistes allen aufge-ben und scheinen lässt?
Zu allem diesem kommt: der Mensch ist sichseiner geistigen Kräfte unmittelbar selbstbewusst, undbedarf dafür, dass er zu denken, zu empfinden, zuerkennen, zu verbinden, zu wählen vermöge, kei-nen weitern Beweis. Geistiger- und sittlicherweisefühlt er sich vollkommen frei, und ihm kann so we-nig das Wahre und Gute, als das Irrige und Böseaufgezwungen werden. Für die ihm äusserlick über-lieferte Offenbar u n g muss er dagegen Beweisefodern und sichere Verbürgung haben, bevor er sieannehmen und der in ihm selbst lebendigen, unmit-telbaren Erkenntniss auch nur gleichstellen kann.Kein Mensch kann im gesunden Geisteszustände sei-nem besseren Selbst also vollständig entsagen, seinDenkvermögen dermassen erdrücken, dass cs gänz-lich aufhörte, sich immer wieder zu regen, demwidernatürlichen Zwange zu trotzen. Der gesundeMenschenverstand hat seine eAvig unverwüstlichenliechte bisher noch immer aufs neue geltend zumachen gewusst und wird immerdar den Sieg überalle seine Widersacher und gottlosen Unterdrückerdavontragen. Können diese selbst doch nicht umhin,fortwährend sich desselben zu bedienen; und zwarin weit grösserer Ausdehnung, als die Undankbarenselber wissen oder zugeben mögen. Eben indem sieVernunft und Verstand durch verkehrte Demonstra-