tlonen bekämpfen und herabzusetzen suchen, machensie von beiden Gebrauch, wenn gleich den unlöblich-sten, welcher sich denken lässt. — Wie Gott dieAugen des Leibes dem Menschen gegeben, nicht da-mit er sie zuschliessen und blind seyn soll (was auchkeiner tliut), sondern dass er sie auftkue und sehe:also, und noch weit mehr, will er, dass wir die unsverliehenen Augen des Geistes offen halten und ge-brauchen, nicht aber uns anstellen sollen, als hättenwir keine, oder sie wären nur verführerische Irr-lichter, gegen die man stets mistrauisch seyn, undweil man doch einmal nicht Alles damit sehenkönne, lieber gar keinen Gebrauch davon machenmüsse.
Ganz anders lehrt uns die heilige Schrift.Sie erkennt in dem geistigen, denkenden Vermögendie höchste Würde des Menschen, kraft dessen erdes Göttlichen empfänglich und fähig sey, und treibtzu dessen rechtem Gebrauch auf alle Weise an. Chri-stus erscheint als das Licht, das Evangelium heisstein Licht, welches alle Menschen erleuchten sollte.Die Klarheit der Erkenntniss wollte er, der von GottErleuchtete, zugleich mit dem festen Glauben andas Uebersinnliche und Ewige, mit dem Strebennach dem Guten, der Läuterung ihres Willens, sei-nen Brüdern gewähren. Es ist der Mühe werth, ei-nige in unsern Tagen wie absichtlich in Vergessenheitgestellte Aussprüche des neuen Testaments über dieVorzüge und den Werth der Einsicht, der Er-kenntniss des Rechten xind Wahren in frischeErinnerung zu bringen.