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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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müssten und würden die uns absolut fremde, vonaussen kommende Offenbarung so gewiss abweisen,wie das Thier einen mathematischen oder metaphy-sischen Unterricht. Zwischen nicht verwandten AVe-sen ist überall keine Verständigung möglich. Wasvon einem vernünftigen Geiste gedacht und ausge-gangen ist, fassen auch wiederum nur vernünftigeGeister.

Oder wollten Avir behaupten, die Vernunft seyuns von Gott A'erliehen, um nur hei Beurtheilungeiniger Gegenstände des menschlichen Lebens undScyns angcAveudet zu werden, anderer dagegen nicht?und eben in den uns Avichtigstcn, höchsten Angele-genheiten, der Religion, nicht? Aber avo ist dieGrenze, bei Avelcher die Befugniss ihrer Wirksam-keit anfangen oder enden soll? Wer mag den Un-terschied zwischen den hohen, göttlichen Dingen,wobei kein Vcrnunftgebrauch Statt haben soll, undden gcmeinweltlichcn, in deren Behandlung dasDenkvermögen die Entscheidung hat, angeben? DieReligion nimmt ja den ganzen Menschen ein, mussihn, wie seine innerste Seele, im Kleinsten wie imGrössesten durchdringen, und kann keinen Punct sei-nes Daseyns unberührt lassen. AA'as Avärc nun hierhoch und wichtig? was gering und unwichtig? Undüberhaupt, avo ist das Verbot, avo eine solche Be-schränkung des Vernunftgebrauchs ?

Oder will Jemand behaupten, dass nur geAvisseZeiten, die vorchristlichen und gewisse Völker, dienichtchristlichen, an den unbedingten Gebrauch derA ernunft gewiesen wären, und damit sich zu behelfenhätten, christlichen Zeiten und Völkern aber sey die-