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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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u. s. f. Das sind nur einige von den vielen Kern-und Cruudsprüchen der christlichen Urkunden, welcheals leitende Ideen gelten müssen, und denen zufolgedie Ileligionsstiftung Jesu Christi offenbar als Veran-staltung nicht für des zeitlichen Daseyns irdischeZwecke, sondern für des unsterblichen Geistes wesent-liche, ewige Güter, in deren JJcsitz sich aber derChrist schon in diesem Lehen befinden soll, als dasherrlichste Gottesgeschenk, als der höchste Schatzdes Menschengeschlechts für Zeit und Ewigkeit er-scheint.

Nur das Göttliche vermag Göttliches zu fassen.Mit Gott und göttlichen Dingen, mit der Geister-welt, vermögen wir nimmer auf sinnliche Weise,nur mittelst unsers lebendigen Geistes, welcher gött-lichen Ursprungs und göttlicher Art ist, (Wir sindseines Geschlechts, Apg. XVII, 28. 29. 2Petr. 1, 4.)in Berührung und Gemeinschaft zu kommen.Dersinnliche Mensch vernimmt nichts vom Geist Gottes.1 Kor. II, 14. Von Seiten des Menschen geschiehtdiese Berührung und Gemeinschaft durch freie Geistes-erregung und Erhebung im Glauben; ein W ort vongrosser Umfassung und tiefer Bedeutung, welches vonW eiligen recht verstanden, von Vielen gemissbrauchtwird:*) von Seiten Gottes durch seinen heiligenGeist. Beide begegnen und ergänzen sich wechsel-seitig: keiner ist jemals ohne den andern. Ohne dengöttlichen Beistand vermag die Kraft des Menschenwenig: aber an dieser Kraft und ihrem Gebrauch

darf es auch niemals fehlen, wenn irgend ein eigenes

*) Vergl. iri. Schrift: Was heisst glauben und wer sind die

Glüubigeu ? Leipzig i85o. 8.