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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
Entstehung
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AV crk im Mcnsclicn zu Stande kommen soll. Bernmit Freiheit und manigfaltigcm Vermögen ausgc-statteten, zur Selbsttlnitigkeit berufenen menschlichenGeist Avird die Gottheit nimmer Zwang anthuii, undmit GcAvalt ihn so av eilig zum Guten als zum Bösenführen: sie kann auf ihn nicht, Avie auf tocltc Mas-

sen, so dass er sich selbst blos leidend verhalten könnte,cimvirken, noch instinctmässig, gleich Avie willenlo-ses A r ieh, ihn treiben. Soll dem Menschen wahrhaft,geholfen Averden, so muss er sich allerdings in sofernseihst helfen, dass er von seinem Innern aus in einemfreien Geistes - und Glaubensact sich zu Gott und dengöttlichen Bingen erhebt. So hat ihn die CAvige Lie-be frei geschallen und ihm die Wahl des Guten oderBösen, der Seligkeit oder Unseligkeit gelassen. Dar-in erkennen Avir unsern grossen Vorzug A r or den ver-nunftlosen Thiercn, dass Avir glaubensvoll den Blickzum Himmel emporheben, dass unser Geist mit Frei-heit Gott denken, dass unsere Seele mit BeAvusstseynund in Andacht zum Unendlichen emporsteigen kann.Das ist die ewige Liehe und Gnade Gottes, dass ersieh der Menschheit fort und fort offenbart, und sei-nen heiligen Geist zu keiner Zeit von ihr Avcichcnlässt. Nur A r on denen, av eiche ihm Aviderstrebcn,Avendet er sich Aveg, von Frevlern und Gottlosen.

Diese Ueberzeugung halten wir unerschütterlich fest,und sind derselben unmittelbar durch uns selbst gewissohne weitern Beweis: einerseits, dass AA 7 ir innerlichund geistig frei sind, und durch sclbstthätige Anre-gung uns zu Gott erheben, dem Guten und Wahrenuns ziiAvenden können; anderseits, dass wir nichtsdesto Avenigcr in Demuth unsre Abhängigkeit von