XVI
hat mit diesen Allgemeinheiten und Trivialitä-ten nichts gesagt“ u. s. f. — Und welche Taktikbraucht er, um meine Schrift zur Karikatur zu ma-chen? Die verächtlichste, welche sich denken lässtEr zählt auf die Menge solcher Leser, die sichnicht die Mühe nehmen, des Anklägers Aussagen mitdenen des Verklagten zusammen zu halten. Werkann sich denken, dass ein öffentlicher Beurthei-ler einer Schrift, zumal ein Theolog, die Unred-lichkeit, die Unverschämtheit haben werde, durchlierausreissung einzelner Sätze aus ihrem Zusam-menhänge, durch Verfälschungen vieler Stel-len des zu würdigenden Buches, die er gleich-wohl, mit bezeichnet, für wörtliche Anführun-gen ausgiebt, dessen wahre Aussagen entstellen,Und dadurch sich die Widerlegung leicht machenwerde. Doch hat Ilr. Sen gl er dieses so oftund auf so gröbliche Weise getlian, dass ich blossdazu auffordern darf, seine Anführungen aus mei-ner Sclirift mit dieser selbst durch etliche Blätterzu vergleichen, um sein falsches Spiel zu ge-wahren. Uebrigens ist die ganze Darstellungmeines Kritikers im höchsten Grade nachlässig.Incorrecter Ausdruck im Deutschen, Unkundedes Griechischen, durch falsche Schreibung derbekanntesten Wörter verrathen, lässt sich überallbemerken. Zwei- bis dreimal wiederholt er oftdieselben Dinge. Bald heisst es: Dieses haben