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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
Entstehung
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Amerika, Franklin 1 ) u. a. beobachteten, so ist eshöchst wahrscheinlich, dafs die Niederschläge, welchein der oben von uns angegebenen Atmosphäre trock-nen Dunstes Statt finden, in dem Bereiche der magne-tischen Pole unter der Form der Nordlichte vor sichgehen. Sobald nämlich die Eisenlhcilchen zur festenForm zurückkehren, reihen sie sich um den magneti-schen Pol in einer Ordnung, wie wir sie beobachten,wenn wir einen Magnet in Eisenfcilspähne legen, wahr-scheinlich in der Form eines Kugelseclors. Von der,zufolge des Niederschlags entbundenen Eleklricität, er-glänzen die einzelnen Theilchen, welche, da sie guteLeiter des elektrischen Fluidums sind, sie an die äu-fsersten Theilchen abgeben, von wo aus sie entwederallmählig in die Luft übergeht, oder plötzlich so, dafsein Durchbruch in Form eines Blitzes erfolgt. Derfortwährende Fonnwechsel bringt die überaus grofseMannigfaltigkeit des Phänomens hervor. Dafs aber derUmfang der Oberfläche des Kugelsectors ein Kreis seinwerde, geht daraus hervor, dafs kein genügender Grundvorhanden ist, weshalb die äufsersten Theilchen bei glei-chen Bedingungen des Niederschlages au einem Punkteweiter vom magnetischen Pole abstehen sollten, wie andem andern. Wie hieraus die Bildung des Nordlicht-bogens nach den vorausgeschickten Bemerkungen, fer-ner das dunkle Segment, die sogenannten schwarzenNordlichtstrahlen zu erklären, wie Brcwslers undAragos Streit zu schlichten sei, woher das perioden-weise Erscheinen der Nordlichte und ihre Abwesenheitwährend langer Zeitepochen komme, weshalb endlichin einzelnen Polarnebeln die Magnetnadel keine be-

J) Journey tu the shures of t he Polar-Hea. I. p. 69 folg.

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