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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
Entstehung
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glaubt, dafs er durch chemische Processe in dem Luft-kreise selbst gebildet werde, durch Verbindung gasför-miger, in demselben aufgelöster Elemente, und dafs ernamentlich aus alkalinischen Theilen besiehe, unter de-nen die Thonerde vor walte. Die Masse, welche sichjährlich in einem verschlossenen Zimmer bei ruhigerLuft ansammelt, schätzt er auf 1", welche durchden Druck bis auf reducirt würde. An offenen Or-ten sei die Masse an verschiedenen Punkten verschie-den, betrage aber im Verlaufe von hundert Jahren etwa6" 12". Rafinesque betrachtet diesen Staub alsein chronisches Meteor und als eine der Ursachen somancher auf unserer Erdoberfläche verfallender Ver-änderungen * 1 ).

II.

Mit allen diesen so eben in Anregung gebrachtenFragen, über das Vorkommen heterogener Substanzenin unserem, aus Sauerstoff und Stickstoff als ursprüng-lichen, Wasserdunst und Kohlensäure als secundärenBestandlheilen zusammengesetzten Luftkreise, deren be-stimmtere Beantwortung und genauere Untersuchungdemjenigen Zeitalter überlassen bleiben mufs, welchemeine gröfsere Reihe sicherer Beobachtungen und unbe-zweifelter Thalsachen zu Gebote steht, hängt die Unter-

1) Auch Kästner Ilandb. der Meteorologie Th. I. S. 113 hatdiesen Aetherstaub angenommen. Kämtz Lehrb. d. Met.

I. S. 39 hat sieli nicht deutlich über die Existenz desselbenausgesprochen: er scheint ihn für ein lokales Phänomen an-zusohen und rechnet ihn zu den mechanisch emporgerissenenKörpern. Die Autoritäten für diesen Gegenstand sind nichtvon der Art, dafs ich mir ein Uriheil über denselben erlau-ben zu dürfen glaube.