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0° stand. Scoresby 1 ) fand in den Polarmeeren,dafs, wenn das Nordlicht in NW. in der Nähe desHorizontes erschien, und die Strahlen desselben nichtdas Zenith erreichten, auf dasselbe im Winter ruhigesFrostwetter erfolgte, dafs dagegen, wenn die Strahlenbis zum Zenith und darüber hinausgingen, besonderswenn die Farbe roth, oder der des Kupfers ähnlich war,gemeiniglich heftiger Sturm erfolgte. So widersprechendauch die Bemerkung, welche Hansteen 2 ) u. a. m. 3 )gemacht haben, dafs im Norden eine Zunahme der mag-netischen Inklination, plötzliche Kälte und Nordlicht ge-meiniglich gleichzeitige Erscheinungen zu sein pflegen,mit den vorstehenden Bemerkungen von C an ton,Winn und Ferquharson zu sein scheint, so lassensich doch beide ungezwungen dahin verbinden, dafs aufdie plötzlich eintretende Kälte eben so schnelles Thau-wetter folgt 4 ). Erinnern wir uns ferner, dafs die mag-netischen, das Nordlicht begleitenden Phänomene, inden Aequatorialgegenden, wohin sich der Einflufs derPolarlichte nicht mehr erstrecken kann, die Erscheinungder Atmosphärilien begleiten, wie im vierten Abschnitteauf Alex. v. Humboldts Autorität bemerkt worden,dafs dagegen in den Polargegenden Feuerkugeln undMeteorsteinfälle nie, oder wenigstens nur höchst seltenVorkommen (wie denn allerdings Meteoreisen bei denEsquimaux gefunden worden), trotz der grofsen Mag-neteisensteinfelsen, welche, namentlich im nördlichen
1) Account of ihe arctic regions. I. p. 418.
2) Schweiggers Journal. Bd. XLIV. S. 209.
3) v. Zach Correspotidance astronomique. Vol. I. p. 300.
4) Man vergleiche noch über den Einflufs der Nordlichte aufdie Witterung. Gilb. Annal. Bd. LXXIV. S. 40 folg.