]V-fan scheint den Glauben zu hegen, dafs mit demSturze der scholastischen Philosophie es durchaus über-flüssig geworden sei, Aristoteles Verdienste anzuerken-nen, seine Schriften zu lesen und das, was für unsereZeit von Nutzen sein könnte, der Vergessenheit zuenlreifsen. Namentlich gilt dies in Bezug auf die Na-turwissenschaften. Weit entfernt davon, mich hier ineine Lobrede auf die Behandlungsweise der Naturer-scheinungen, wie wir sie beim Aristoteles finden, ein-zulassen, gleich entfernt, zu wiederholen (ich habe anvielen Stellen meiner Meieorologia veterum Graeco-rum et Romanorum darauf aufmerksam zu machen ge-sucht), wie mannigfachen Nutzen die physikalische Erd-beschreibung und namentlich derjenige Theil derselben,welcher sich mit unserem Luftkreise beschäftigt, auseiner genauem Bearbeitung der aristotelischen Schrif-ten und einer bestimmteren Darlegung seiner Ansichtenziehen könne, will ich hier nur kurz seiner Ideenüber das Nordlicht gedenken, da sie die Grundlage zumeiner Beantwortung der Frage über den Ursprungdesselben bilden. Alle Körper erzeugen luftförmigeDünste, welche in die Atmosphäre übergehen: die flüs-sigen sowohl, als die festen. Die Ausdünstungen derletzteren, welche im übrigen denselben Gesetzen fol-
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