Wolken, also zwischen den atmosphärischen Nieder-schlägen und dem Nordlichte eine Verbindung Stattfinde. Bestätigt wird dies durch den Zusammenhangder Erscheinungen des Polarlichts mit den Witterungs-phänomenen. Canton erzählt, dafs die Nordländerdie Polarlichte besonders stark finden, wenn nach stren-ger Kälte plötzlich Thauwetter eintritt. Diese Meinungwird auch durch die Beobachtungen Winns begünstigt,welcher behauptet, dafs auf ein Nordlicht beständigstarke S.- oder SW.-Winde (die wärmeren Windein jenen Gegenden) mit Thauwetter und schwachemKegen folgen. Drei und zwanzig auf einander folgendeBeobachtungen haben dies bestätigt. Der kühle Windbeginnt stets 24 bis 30 Stunden nach dem Erscheineneines Nordlichts. J. Farquharson, welcher in Aber-deenshire mehrere Jahre hindurch die Nordlichte be-obachtet hat, behauptet auch, dafs sie den W.- oderSW.-Würden vorhergehen; auch geht dasselbe ausBeaufoys zu Hacksey bei London angestellten Be-obachtungen hervor. Ja, letzterer hat selbst gezeigt,dafs eine grofse Anzahl unregelmäfsiger Bewegungender Magnetnadel mit keinem sichtbaren Nordlichte Zu-sammenhängen, aber stets von Winden, welche vondem südlichen Horizonte herkommen, begleitet sind,oder darauf folgen *). Richardson bemerkte amBärensee, dafs eine niedrige Temperatur dem hellenStrahlenschiefsen besonders günstig war, mdein selteneine grofse Bewegung Statt fand und die prismatischenFarben selten erschienen, wenn die Temperatur über
1) Auf solche Behauptungen gründete Canton die von ihm auf-gestellte Meinung, dafs das Licht als Folge der Elektricität dererhitzten Luft auf den grofsen Erdmagnet zuzuschreiben sei.
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