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netnadel und die Nordlichte, wo sie auch an einemTage beobachtet worden, doch nicht immer gleichzeitigerfolgen, dafs ferner Nordlichte in England und Schott-land wahrgenommen w'orden sind, während in Parisdie Magnetnadel nicht afficirt wurde; dafs aus den Be-obachtungen von Parry 1 ) eher hervorgehen könnte,als wäre die Variation durch Nordlichter mehr gehemmt,als vergröfsert: dafs es Nordlichte giebt, welche selbstan Orten, über deren Horizont sie erscheinen, keinenmerklichen Einflufs auf die Magnetnadel äufsern, unddafs Störungen im Gange der Magnetnadel bemerkt wur-den, ohne dafs ein Nordlicht zu sehen war. Arago 2 )hat indessen nachgewiesen, dafs diese Einwürfe irrigseien, und Hansteen 3 ) hat an einigen der Tage, woArago in Paris besondere Unruhe der Magnetnadelwahrnahm, aber in Fort Leith und Edinburgh keineNordlichte beobachtet worden waren, gleichzeitige Po-larliclitbeobachlungen nachgewiesen. Scoresby 4 )leugnet die Affektion der Magnetnadel durch die Nord-lichte gänzlich; Richardson 5 ) glaubt aus seinen inden Jahren 1825 bis 1S27 am Bärensee angestelltenBeobachtungen das Resultat ziehen zu können, dafs dashelle und lebendige Strahlenschiefsen des Nordlichtszwar eine Ablenkung der Magnetnadel verursache, abernur, wenn man es durch eine liebliche Atmosphäre be-obachtet, und die Strahlen und Lichtbögen die prisma-
1) Baumgartner a. a. 0. III. S. 82.
2) Annalcs de Chi in. et de Phys. XXXIX. p. 369 — 390.
3) Schwciggers Journal. Bd. XLVIII. S. 356.
4) Account of the arctic regions. I. p. 418.
5) Edinburgh phüosoph. Journ. No. X. p. 241. Baum gar t-« ners und v. Ettinghausens Zeitschr. Bd. V. S. 246.