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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
Entstehung
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tischen Farben zeigen. War hingegen die Atmosphärehell und zeigte sich das Nordlicht als ein dichtes, ru-higes Licht von gelber Farbe, ohne Bewegung, so bliebdie Magnetnadel bei seinem Erscheinen unafficirt. Fer-ner nahm er wahr, dafs das Nordlicht am kräftigstenwirkte, wenn es sich aus einer Wolke in der Näheder Erde erhoben zu haben schien; dafs, wenn es amstärksten wirkte, man meistens um die Strahlenbüschelherum einen Nebel wahrnahm, wiewohl der übrige Th eildes Himmels frei von Nebel und Wolken war; dafsendlich der Pol der Magnetnadel, der dem Nordlichtezunächst liegt, nach dem Punkt hingezogen wurde, vonwelchem die Bewegung der Magnetnadel ausging 1 2 ),dafs ihre Ablenkung am gröfsten war, wenn die Bew e-gung am schnellsten vor sich ging, dafs übrigens dieWirkung dieselbe war, die Bewegung mochte von ei-nem niedrigen Bogen ausgehen, oder von einem, wel-cher durch das Zenith ging.

IV. Ein fernerer Belag für den Zusammenhang derPhänomenen des Polarlichtes mit denen des Erdmagne-tismus ist der, dafs kurz vor dem Erscheinen des Nord-lichtes die Intensität des terrestrischen Magnetismus biszu einer ungeheuren Höhe steigen kann; dafs sie aber,sobald das Nordlicht beginnt, in demselben Verhält-nisse abnimmt, in welchem das Nordlicht lebhafter wird,indem es seine frühere Stärke nur successiv, oft erstnach Verlauf von 24 Stunden, wiedererhält. Alex,v. Humboldt 3 ) beobachtete im Deceinber 1806 zuBerlin ein Nordlicht, während dessen Sichtbarkeit über

1) Hiervon beobachtete auch AI. v. Humboldt ein Beispiel imDeceinber 1806 in Berlin. S. Gilb. Annal. Bd. XXIX. S. 428.

2) Gilb. Annal. a. a. O.