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chen zuvor Graham in London ersucht, auch seineNadel an denselben Tagen zu beobachten, um auszu-mitteln, ob sich dieselben ungewöhnlichen Bewegungengleichzeitig an zwei so weit von einander entlegenenOrten zeigten. Gerade am nämlichen Tage, den 5. April1741, bemerkte Graham in London so grofse undhäufige Unregelmäfsigkeiten an der Nadel, wie er niezuvor gesehen hatte, und zwar in einem Zwischenräumevon zwei bis drei Minuten. Allein Graham meldetnichts von Nordlichten 1 ). Späterhin wurden diese Be-obachtungen von Wargentin 2 ), Canton 3 ) u. a.wiederholentlich gemacht. Arago 4 5 ) gab aber diesemSatze durch eine grofse Beobachtungsreihe weitere Aus-dehnung. Er zeigte, dafs ein Nordlicht, es mag sicht-bar sein, wo es wolle, die Magnetnadel in Bewegungsetze, was auch Kupffer nachgew'iesen hat 3 ), dafsdiese Einwirkung auf die Magnetnadel nicht unterbleibt,wenn das Nordlicht wegen der dichten Wolken nichtsichtbar ist; endlich, dafs dadurch an Orten, wo manvon dem Statt habenden Nordlichte keine Spur besitzt,dieselbe Affektion der Magnetnadel eintrilt. Gegendiese allerdings auf Erfahrungen gestützten Sätze erin-nerte Brewster 6 ), dafs die Beunruhigungen der Mag-
1) Ilansteen Magnetismus der Erde, übersetzt von Ilanson.Th. I. S. 413.
2) Svenska Velenskapcns Acadcmiens Handlingar for Kret 1750.S. 52. r
3) Philosophie. Transact. LI. Pt. 1. p. 398.
4) Annales de Chim. et de Phys. XXXVI. p. 398.
5) Baumgartners nnd von Ettinghausens Zeitschr. Th. III.S. 325. Vergl. llansteen in Poggendorffs Annal. Bd. IX.S. 164.
6) Edinburgh Journal of Science. No. XVI. p. 189. Baum-gartners Zeitschr. III. S. 343.
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