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den 29sten an derselben Stelle. Den lsten Octobersab man in 62° 30' n. Br. 63° w. L. Gr. das Nord-licht in SSW. und SSO. Am 8ten in 59 0 n. Br. und50° w. L. erschien es in O. *). Franklin 1 2 ) sah esin 64 0 6' 47" n. Br. genau in S. Hieraus geht dennnun hervor, dafs der Mittelpunkt des Ringes dieser Po-larlichte der magnetische in der Hudsonsbay belegeneNordpol unserer Erde sei.
III. Die Lichtsäulen sind parallel mit der Richtungder resultirenden Magnetkraft an jedem Orte.
IV. Ist das Nordlicht unruhig, so wird die Abwei-chungsnadel unruhig, weicht in Zeit von wenigen Mi-nuten um drei, vier, ja fünf Grade von ihrer gewöhn-lichen Stellung ab und hat zuweilen eine sehr verän-derliche Bewegung, zum Beweise, dafs zu dieser Zeitdie Magnetkräfte der Erde in einem Zustande grofserUnruhe sind. Entfernte Polarlichte, selbst dann noch,wenn sie an einem bestimmten Orte nicht gesehen wer-den, äufsern einen offenbaren Einflufs auf die Magnet-nadel. Schon den 5ten April 1741 machten Celsiusin Upsala und Graham in London dieselbe Beobach-tung. Am gedachten Tage fand Celsius, dafs dieMagnetnadel um 2 Uhr Nachmittags anfing unruhig zuwerden, so dafs sie um 5 Uhr 1° 40' westlicher war,als Vormittags um 10 Uhr. Um 5 U 18' war sie 20'zurück gegen Osten gegangen, allein 6 Minuten späterging sie wieder 18' gegen W. Von dieser Zeit abbis 8 U 30' am nächsten Morgen war sie auf dem Rück-wege nach ihrer gewöhnlichen Stelle. Des Abendszeigte sich ein Nordlicht. Celsius hatte wenige Wo-
1) Rofs Entdeckungsreise nach dem Nordpol. S. 292 n. 293.
2) Journey to ilte Shores of the Polar-Sca. II. p. 176.