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der von Andreas Ginge und Parry gesehenen Nord-lichte. Wäre nun der Erdpol oder ein Punkt der ver-längerten Erdaxe der Mittelpunkt des Nordlichtringes,so müfste der höchste Punkt desselben überall im Me-ridian gesehen werden. Da dieses indessen nicht derFall ist, indem der höchste Punkt des Bogens im süd-lichen Norwegen in N. 20 0 W. in Nordamerika in N.und in Gothaab, Igloolik u. s. w. in O. gesehen wird,so folgt daraus, dafs der Mittelpunkt des Ringes etwa20 bis 30 0 vom Pole der Erde entfernt ist und in ei-nem Meridiane liegt, welcher durch die Staaten vonNordamerika hindurchgeht. Und, weil der Bogen zu-weilen in der Nähe von Island durch das Zenilh gehtund mitunter so weit aufsteigt, dafs dies in Chrislianiaund Kopenhagen, und selbst in südlicher liegenden Or-ten der Fall ist, so folgt, dafs der Halbmesser desNordlichtkreises eine Gröfse von 20 bis 40° und nochmehr haben mag. Befindet sich der Beobachter aufser-lialb des Nordlichlringes, so liegt der höchste Punktdes Bogens mit dem Mittelpunkte des Ringes in derRichtung, welche der nach dem Mittelpunkte entgegen-gesetzt ist. So sah Scoresby am löten April 1822in 64° 41' n. Br. den höchsten Punkt des Nordlicht-bogens gegen W. Der Ring erstreckte sich durch dasZenilh des Beobachters, hatte genau die Richtung vonN. gegen S., und war also parallel dem Meridiane. Inden Kolonien im westlichen Grönland sieht der Beob-achter den Ring gegen S., wenn er sich südlich vomMittelpunkte befindet, östlich dagegen, wenn er östlichist. So sah es Lieut. Robertson den 23sten Sep-tember 1818 in 66 0 30' n. Br. 59° w. L. genau in S.,am 2Ssten in 65 0 n. Br. erschien das Nordlicht sehrglänzend von S. gegen O. bis S. gegen W., eben so
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