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bei seinem Versuche, die Phänomene unseren jetzigenKenntnissen vom Elektromagnetismus gemäfs zu erklä-ren, auf Andeutungen beschränkt. Man spricht von ei-ner Materie des Nordlichts, ohne einen bestimm-ten Begriff damit zu verbinden, ertheilt ihr die Eigen-schaft die Atmosphäre zu trüben, ohne sichere Beweisefür ihr Dasein zu besitzen. Das Hauptverdienst derPhysiker, welche sich in den letzten Jahren mit demNordlichte beschäftigten, besteht darin, den Zusammen-hang desselben mit den Phänomenen des tellurischenMagnetismus nachgewiesen zu haben. Das Resultat die-ser Untersuchungen ist folgendes:
I. Die Erde hat zwei magnetische Axen, also vierPole; die eine stärkere hat ihre Pole in Nordamerikaund Neu-Holland, die zweite schwächere in Sibirienund der Nähe des Feuerlandes 1 ). Polarlichte siehtman an allen diesen vier Polen. Gmelin sah sie inSibirien und beschreibt sie auf eine wahrhaft Schaudererregende Weise 2 ). Horrebow beobachtete sie inIsland; Cook sah sie südlich von Neu-Holland 3 );Don Ulloa bei seiner Umschiflung des Cap Horn ge-_ gen
1) Man vergl. die 'Abhandlung von Ilansteen in SchweiggersJournal. XLV. S. 60 — 90.
2) Vergl. seine Beschreibung nach der von Blagden mitge-theillen Uebersetzung in den Philos. Transacl. Vol. LXX1V.p. 228. s. Edinburgh Encyclopaedia. Vol. III. p. 112.
3) Astronomical observations, made in the course of a voyagetotoards the South-pole and round the world in the years1772 — 1775 by William Wales F. R. S. and WilliamBayley. London 1779, und daraus in Schweiggers Jouru.XLVI. S. 212 u. 21ß., vergleiche Bd. XLVIII. S. 369 — 373.Aeltere Beobachtungen des Südlichtes findet man in Philos.Transact. No. 461. und Vol. LIV. No. 53. Edinburgh En-cyclopaed. III. p. 113.