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einem mexikanischen Orkane gleich 1 ). Um diese Zeiterfolgte auch das Erdbeben 2 ). Um 11 Uhr Mittags 3 )stürzte ein ungeheures Hagelwetter herab; einzelne Kör-ner (es waren unförmliche Polygone mit äufserst spitzenWinkeln) wogen 2 Pfund. In der Nacht zum 30sten,in welcher neue Erderschütterungen Statt fanden, über-liel die Bew'ohner von Zante ein Orkan, dessen sichNiemand eines ähnlichen zu erinnern wmfsle, von hef-tigem Regen und Hagel begleitet. Zu gleicher Zeit, sowie an dem Tage zuvor, wurden Eeuermeteore beob-achtet.” — Eine bedeutende Anzahl von Sternschnuppenwurden bei einem Erdbeben am Vorgebirge der gutenHoffnung am 8ten December 1809 gesehen 4 ). För-ster 5 ) beobachtete nach der Erscheinung der Feuerku-geln stets Wind und Sturm, wie auch schon die Alleneine grofse Masse von Sternschnuppen für ein Progno-stikon der angeführten Lufterscheinungen hielten 6 ).
1) Gilb. Annal. Bd. LXIX. S. 330.
2) Den Zusammenhang zwischen Erdbeben und atmosphärischenVeränderungen ergiebt auch die von la Billardiere Voyagea la recherche de la Perouse. Tom. I. p. 291. gemachte Be-merkung, dafs zu Ainboina die Erdbeben vorzüglich dann zubefürchten seien, wenn der Westmousson einlritt. Aehnlicheserzählt von Jamaika Sir Hans Sloane Inlroduct. of theHist, of Jamaica, p. 44., von Algier Shaw Travels. Lon-don 1757. 4. p. 152. Schon die Alten sprechen, nach Ari-stoteles Vorgang, weitläuftig von dem Zusammenhänge derErdbeben mit den atmosphärischen Erscheinungen. VergleichePlin. Hist. nat. II, 80.
3) Gilb. Annal. Bd. LXIX. S. 332.
4) Luc. Howard Climate of London. I. Tabl. XXXIX.
5) Cook Voyage autour du monde et a l’hemisphere ausiral.Paris 1770. Tom. V. p. 109.
6) S. Mcleorol. vet. Gr. et Roman. Cap. II. §. 8. p. 46 folg.