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Erderschültcrungen. Mit ihnen zugleich bietet dieMagnetnadel Erscheinungen dar, welche von den ge-wöhnlichen durchaus abweichen, und auf eine Intensi-tätsvenninderung der magnetischen Kraft schliefsen las-sen. So fand Al. v. Humboldt * 1 ) die Inklinationzu Kumana unveränderlich 43°,65; nach dem Erdbe-ben dagegen 42°,75 und nach einem Jahre noch 42°,8.Hielier gehört der Höhenrauch, welcher dann ent-steht, wenn diese Atmosphäre trockenen Dunstes ihrMaximum von Dichtigkeit bei der bestehenden Lufttem-peratur in der Nähe der Erdoberfläche überschreitet.Ein ferneres Beispiel des Zusammenhanges, in welchemdie Feuermeteore mit den in unserer Atmosphäre undim Innern der Erde vorgehenden Erscheinungen stehen,ist folgendes, welches ich aus des Grafen MercatiNachrichten über das Erdbeben von Zante entlehne:„Schon wenige Tage vor dem schrecklichen Ereignisseschien der Luftkreis abwärts aufgeregt zu sein; derHimmel hing voll düsteren Wolken von tief dunkel-blauer oder dunkelrother Farbe und war in beständi-ger elektrischer Thätigkeit. Am 19teil Dccember 1820,dem Tage des Erdbebens, hatte er ein noch drohen-deres Ansehen; der Wind blies aus SSO. (Barometer-stand 27" 4'”, erstaunlich niedrig, da Zante fast imNiveau des Meeres liegt, Therm. 18°,43, eine wahreFrühlingswärme), die Wolken erschienen gruppenweise,in einem beständigen Zustande innerer Unruhe, und esglänzten unaufhörliche Blitze. Um 2“ Mitternacht fingder Wind an stärker zu wülhen, und wurde endlicli
analog ist. Mir ist es nicht unwahrscheinlich, ilafs beide Ur-sachen mitwirken mögen.
1) Voyage aux reg. equinox. Tom. IV. p. 25.