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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
Entstehung
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2) Man bemerkt, dafs wo man Gelegenheit gehabthat, die Erscheinung der Feuerkugeln und Meteorsteinevon ihrem ersten Entstehen an zu beobachten, gewöhn-lich ein mehr oder weniger ausgebreiteter Lichtschimmeran dem Orte der Erscheinung vorausgegangen sei, einevon Fischer 1 ) wiederholte Bemerkung Cliladnis.Dieses Phänomen ist vollkommen analog demjenigen,welches man, eine Folge von Entbindung der Elektri-cität, bei dem Eiebergange des gasförmigen Wasserdun-stes in den tropfbar-flüssigen Zustand wahrnimmt. Ichhabe bei einer anderen Gelegenheit ein merkwürdiges,hieher gehöriges, von Hutli in Charkow beobachtetes 2 )Beispiel angeführt.

3) Es ist nicht zu leugnen, dafs die betrachtetenatmosphärischen Erscheinungen in inniger Verbindungmit den Veränderungen in unserem Luftkreise, undbeide wiederum mit den im Innern unseres Erdkörpersvorgehenden Revolutionen stehen. Eine ganze Reihehieher gehöriger Beobachtungen hat Egen zusammen-gestellt 3 ). Daher kommt es, dafs die feurigen Me-teore äufserst häutig mit niedrigem Barometerständeverbunden sind. So stand am 25sten December 1821zu Jena, nach Döbereiners Beobachtung 4 ), das Ba-rometer nur auf 26",3, und das Wasser kochte bei20S°,5 Fahrenh. Hieher gehört, dafs man zuweilen inden Aequalorialgegenden einen rölhlichen Dunst sichüber den ganzen Himmel verbreiten sieht, während des-

1) Der sie aller unrichtig erklärte. Abhand], der Berl. Akad.1824. pi, ys . Kl. S. 24 u. 25.

2) Gilb. Annal. Bd. XXX. S. 239.

3) Ebendas. Bd. LXXII. S. 403 folg.

4) Ebendas. Bd. LXIX. S. 425.

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